Was wir tun

Fördermittel­beratung

CMP verhilft zu Fördermitteln dank umfassender Beratung.

Moderne Unternehmen stehen vor vielschichtigen Herausforderungen, wenn sie auch morgen am Markt bestehen wollen.

  • Wettbewerber sind überall
  • Produktlebenszyklen werden kürzer
  • Ideen müssen schneller entwickelt und verwirklicht werden
  • time to market
  • Der Finanzierungsdruck steigt

Die notwendigen Innovationen und Investitionen finanziell zu stemmen, ist oft das Hauptproblem. An dieser Stelle setzt eine öffentliche Förderung an. Staatliche Fördergelder können im Finanzierungsmix eines Unternehmens zeitweise eine stabilisierende Rolle spielen.

Doch wer hat Anspruch darauf? Zu welchen Bedingungen? Wie wird die Förderung für Unternehmen beantragt? An wen kann ich mich hierzu wenden?

CMP ist der Spezialist für Fördermittelberatung. Wir begleiten unsere Mandanten im gesamten Fördermittelprozess.

CMP screent die Fördermittellandschaft und sagt Ihnen nicht nur, wo es möglicherweise Fördergelder für Unternehmen gibt, sondern begleitet Sie auch auf der ganzen Reise bis zum Ziel – von der Beantragung bis zur Zuwendung. Darüber hinaus sind wir mit unserer Fördermittelberatung an Bord, wenn es darum geht, in der Projektphase die Fördermittel richtlinienkonform abzurufen und zu verwenden.

CMP übernimmt als unabhängige Clearing-Stelle die Fördermittel-Projektkoordination großer FuE-Verbundvorhaben mit Projekt-Partnern aus Industrie, Forschung und Lehre.

Jedes Bemühen um Fördermittel setzt voraus, dass folgende Vor­bedingungen erfüllt sind:

  • Das Vorhaben darf keinesfalls vor Antragstellung beginnen.
  • Berücksichtigen Sie den Zeitfaktor der Beantragung. Vom ersten Gespräch bis zur Bewilligung einer Förderung können einige Monate vergehen.
  • Das Unternehmen darf nicht in Insolvenzgefahr sein. Staatliche Fördermittel gehen grundsätzlich nicht an insolvenzgefährdete Unternehmen.
  • Förderungen befreien nicht vom unternehmerischen Risiko. Sie können bestenfalls Unterstützung sein.
  • Eine angemessene finanzielle Eigenbeteiligung des Unternehmens wird erwartet. Sie steht für Vertrauen ins eigene Tun.
  • Transparenz und Offenlegung aller relevanten Daten müssen gewährleistet sein. Letztlich kommen alle Probleme ans Licht – und können dann verzögernd wirken.

Drägerwerke AG&Co.KG Lübeck

„CMP Anfängliche Vorbehalte bezüglich externe Förderberatung haben sich in Begeisterung gewandelt – Kompetent und Erfolgreich“

Dr. Jakob Kleissl

Öffentliche Förderung

Hierzu zählen zinsverbilligte Darlehen öffentlicher Förderbanken, die über die Hausbank ausgereicht werden.

Neben den günstigen Zinskonditionen ergeben sich weitere Vorteile bei Investitions- und Innovationsvorhaben durch tilgungsfreie Jahre und die Zinsbindung über die gesamte Laufzeit. Außerdem bieten diese Darlehen gute Möglichkeiten der öffentlichen Absicherung durch Haftungsfreistellungen an. Ein Rechtsanspruch auf zinsverbilligte Darlehen besteht jedoch nicht.

Eine öffentliche Institution tritt als Bürge zur Absicherung eines Finanzierungsvorhabens auf. Bürgschaften sind Instrumente der Bürgschaftsbanken (z. B. LfA) oder des Staates, die primär als ein Mittel zur Reduzierung des Ausfallrisikos für die Hausbank dienen. Der Antragsteller wird jedoch nicht vollständig aus der Haftung entlassen. Üblich ist ein Absicherungsanteil der finanzierenden Bank von bis zu 80 %.

Klassische Beteiligungsmöglichkeiten des Staates zeichnen sich in der Regel durch folgende Merkmale aus:

  • Meist Minderheitsbeteiligungen auch im Sanierungsfall
  • Fester Beteiligungszeitraum
  • Priorität auf Arbeitsplatzerhalt und Erhalt der Technologie in Deutschland
  • Unterscheiden sich von Private Equity durch günstigere Konditionen

Zuschüsse sind nicht rückzahlbare Mittel für Innovations- und Investitionsvorhaben. Es handelt sich um zweckgebundene Subventionen mit fünf- oder siebenjähriger Bindung. KMUs werden bei der Vergabe von staatlichen Fördermitteln für Unternehmen bevorzugt. Die Zuteilung liegt im Ermessen der Förderstelle, somit besteht kein Rechtsanspruch. Dabei spielen die landespolitische Zielsetzung und die Budgetsituation der Förderstelle eine wichtige Rolle. Zwei Grundmodelle sind möglich.

a) Investitionszuschüsse

Folgende Investitionen können mit staatlichen Fördermitteln für Unternehmen getätigt werden:

  • Kauf neuer Maschinen/Errichtung einer maschinellen Anlage
  • Errichtung und Erweiterung einer Betriebsstätte
  • Diversifizierung in der Produktion
  • Grundlegende Änderung der Produktion (Umstellung, Rationalisierung, Modernisierung)
  • Erwerb einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte
  • Sicherung/Schaffung von Arbeitsplätzen

Wichtig: Nicht alle Kosten sind förderfähig. Maximal 36 Monate werden als Investitionszeitraum für staatliche Fördermittel für Unternehmen betrachtet.

b) Innovationszuschüsse

Schwerpunkt industrielle Forschung
  • Planmäßiges Forschen und kritisches Erforschen zur Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, Verfahren und Dienstleistungen
  • Bis zu 50 % staatliche Förderung sind möglich.
Schwerpunkt experimentelle Entwicklung
  • Umsetzung der Erkenntnisse bis zum Muster/Demonstrator
  • Die Industrialisierung des Demonstrators zu einem serienreifen Produkt bedarf weiterer Entwicklungsaufwände in einer nachgelagerten Projektphase
  • Die Förderquote richtet sich nach dem Förderprogramm

Entscheidende Faktoren beim Erhalt staatlicher Fördermittel für Projekte in den Schwerpunkten experimentelle Entwicklung und industrielle Forschung:

  • Unabhängig von Standort und Unternehmensgröße
  • Nicht alle Kosten sind förderfähig
  • Zeitraum max. 36 Monate

Entscheidende Fragestellungen, um staatliche Fördermittel für Projekte mit den Schwerpunkten expermientelle Entwicklung und industrielle Forschung beziehen zu können sind:

  • Wie ist der Stand der Technik?
  • Welchen Innovationscharakter hat das Projekt?
  • Welche Verwertungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Effekte werden erzielt?

5 Phasen

Phase 1: Pre-Check
Grundsätzliche Förderfähigkeit

Auf Basis der Projektschilderung des Mandanten führt die CMP eine Kurz-Recherche bezüglich relevanter Förderprogramme durch. Während der Recherche sucht die CMP grundsätzliche Förderansätze und -möglichkeiten.

Gesichtet werden Programme der EU, des Bundes und der einzelnen Bundesländer inkl. der damit verbundenen Vor- und Rahmenbedingungen.

Auf Kundenseite wird geklärt, welche Förderart (Zuschuss, Darlehen etc.) für das geplante Projekt optimal geeignet ist. Auf der Grundlage der Kurz-Recherche wird somit das Vorhaben bewertet und in einer Fördermittel-Einschätzung für den Mandanten zusammengefasst.

Phase 2: Vorstellung beim Projektträger

Wenn im Pre-Check eine konkrete Fördermöglichkeit identifiziert worden ist, erstellt CMP in Zusammenarbeit mit dem Mandanten ein Ideenpapier, um das Vorhaben bei den zuständigen Projektträgern oder Ministerien des Bundes oder Landes vorzustellen.

Ein Ideenpapier gibt einen Kurzüberblick über das Vorhaben und kann eine 8-10 seitige Beschreibung oder eine Präsentation sein. Das Ideenpapier wird bei verschiedenen Förderstellen eingereicht, da das Vorhaben u. U. verschiedenen Förderschwerpunkten und damit Programmen zugeordnet werden kann.

Wenn der Projektträger Interesse an dem Vorhaben hat, wird das Projekt dem Verantwortlichen in einem persönlichen Gespräch im Detail vorgestellt. Verläuft dieses Gespräch positiv, erfolgt in der Regel die Aufforderung zur Antragstellung.

Zu einem aussichtsreichen Förderantrag gehören:

  • Erstellung eines Ideenpapiers
  • Kontaktaufnahme mit dem Projektträger
  • Strukturierung des Projektes
  • Erstellung der kompletten Dokumentationen
  • Unterstützung im Projektmanagement und -controlling sowie bei der Partnersuche
  • Betreuung sämtlicher Antragsteller
  • Kommunikation mit den Ministerien und Projektträgern

Phase 3: Antrag auf Förderung

Meist im Rahmen eines Workshops werden zahlreiche Dokumente (Vorhabenbeschreibung, Gantt-Planung, Kostenstruktur, mögliche Anlagen etc.) für die Antragstellung vorbereitet und aufgearbeitet. CMP unterstützt den Mandanten im kompletten Projektmanagement, erstellt den richtlinienkonformen Antrag, koordiniert Projektmeetings mit weiteren Partnern und erstellt, wenn gewünscht, eine Projektdokumentation. Die Phase 3 endet mit der vollständigen Abgabe des Förderantrags und gegebenenfalls mit der Beantwortung von Rückfragen von Seiten des Projektträgers.

CMP widmet sich folgenden Aufgaben:

  • Unterstützung im Projektmanagement, -controlling und Partnermanagement
  • Koordination der Projektmeetings
  • Fördernetworking
  • Projektkommunikation
  • Erstellung eines richtlinienkonformen Antrags

Phase 4: Zuwendung nach erfolgreichem Förderantrag

CMP prüft den Zuwendungsbescheid und verfasst ein Abschlussschreiben an den Mandanten.

Im anschließenden Kick-Off-Meeting mit Mandanten und Projektträgern werden die Inhalte und die daraus resultierenden Rechte und Pflichten aus dem Zuwendungsbescheid des Förderantrags im Detail besprochen.

CMP unterstützt bei:

  • Prüfung des Zuwendungsbescheids inkl. aller Anlagen
  • Terminkoordination
  • Organisation Kick-Off (intern)

Phase 5: Nachbetreuung nach Projektstart

Durch den Zuwendungsbescheid des Förderantrags ergeben sich für den Mandanten Pflichten wie beispielsweise die regelmäßige Erstellung der Zwischennachweise. Um Fördergelder zu erhalten, müssen auch Mittelabrufe eingereicht werden. CMP unterstützt den Mandanten im gesamten Förderprojekt bis hin zur Erstellung des finalen Abschlussberichtes.

CMP übernimmt nach dem Zuwendungsbescheid folgend Aufgaben:

  • Terminüberwachung während der Projektlaufzeit
  • Unterstützung in der Erstellung der relevanten Dokumente – vom ersten Mittelabruf bis zum Schlussbericht
  • mögliche Projektmeetings mit den Projektträgern

Schülke & Mayr GmbH

„Schon mehrmals hat uns CMP erfolgreich durch die komplexe Thematik der Fördermittelbeantragung geleitet. Langjährige Erfahrung gepaart mit großer fachlicher Expertise und dem Vermögen, sich optimal auf unsere Situation und Bedürfnisse einzustellen – Dies schätzen wir besonders, wie auch die angenehme Zusammenarbeit mit dem CMP Team“.

Dr. Peter Oltmanns
Director Research and Regulatory Affairs

Fördermittel-Projekt­koordination

Eine große Herausforderung in Verbundprojekten besteht im Vereinen bzw. Koordinieren der verschiedenen Projektpartner, deren Dienstleister und der Öffentlichkeit. Ziel ist es, einen nachvollziehbaren sowie transparenten Prozess im Projekt zu etablieren und den Erfolg Ihres Vorhabens über den gesamten Projektzeitraum zu gewährleisten. CMP Financial Engineers bietet daher die Koordination von Projekten aus Fördermittelsicht als weiteren Teil seines Dienstleistungs-Portfolios an.

Folgende Aspekte innerhalb eines Fördermittel-Projektes werden durch CMP abgedeckt:

  • Projektkoordination
  • Projektkommunikation
  • Projektcontrolling
  • Public Communication

Zur Projektkoordination gehören beispielsweise folgende Inhalte:

  • Vorbereitung und Moderation einer Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt nach Erhalt des Zuwendungsbescheides
  • Abstimmung des Kommunikationsbedarfs mit dem Projektträger
  • Abstimmung und Unterstützung beim Aufbau eines geeigneten Kommunikationstools zur internen und externen Kommunikation im Projekt
  • Abstimmung und Unterstützung beim Aufbau des CI/CD für das Vorhaben um ein einheitliches Projekterscheinungsbild für die Kommunikation aufzubauen
  • Pflege der projektrelevanten Kontakte zu Ministerien, Projektträgern, Verbänden während des Projektzeitraumes
  • Screening projektrelevanter Veranstaltungen und deren Einbindung in die Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung des Projektleiters durch fortlaufendes Projektcontrolling
  • Monitoring von Fristen und Terminen
  • Schnittstellenüberwachung zwischen allen relevanten Beteiligten
  • Organisation und Moderation regelmäßiger Projektmeetings mit Nachbereitung der Treffen